Coronavirus COVID-19

Sprechen Sie uns gerne an, wir unterstützen Sie und stehen Ihnen mit einen Team von staatl. geprüften Desinfektoren zur Seite um alle Maßnahmen zu ergreifen

Grundsituation:

Coronaviren können beim Menschen Krankheiten verursachen, die von leichteren Erkältungskrankheiten bis hin zu schwereren Krankheiten wie MERS (Middle East Respiratory Syndrome), SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) und aktuell COVID- 19 (Coronavirus Disease 2019) reichen.
Infektionen des Menschen mit Coronaviren verlaufen meist mild und asymptomatisch. Es können Atemwegserkrankungen mit Fieber, Husten, Atemnot und Atembeschwerden auftreten. In schwereren Fällen kann eine Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes respiratorisches Syndrom, ein Nierenversagen und sogar den Tod verursachen, meist bei Personen, deren Immunsystem geschwächt ist.

Arbeitsplatz Desinfektion der Mitarbeiter:

Sanitärräume täglich reinigen und desinfizieren. Verkehrswege, Eingangsbereiche und Räume mit Kundenkontakt täglich reinigen. Räume zur Behandlung von erkrankten Mitarbeitern täglich reinigen und desinfizieren. Mit Blut und Körperflüssigkeiten kontaminierte Oberflächen sollten desinfiziert werden. Die „Überlebensdauer“ der Viren beträgt an trockenen und beheizten Arbeitsplätzen (ca. 20°C) bis zu zwei Tage. Die Infektion erfolgt durch Tröpfchen oder Aerosol, kann aber auch durch Kontakt mit kontaminierten Oberflächen erfolgen. Deshalb ist eine besondere Reinigung der Arbeitsplätze erforderlich. Sollte ein Mitarbeiter am Arbeitsplatz erkranken, so sollte der Raum danach gut gelüftet werden. Feste Oberflächen am Arbeitsplatz (Arbeitstisch) können mit einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel abgewischt werden.


Was sollte ich tun?

Internationale Reisende sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen, zu denen die folgenden Praktiken gehören:
– Reinigen Sie Ihre Hände häufig und gründlich mit Seife und Wasser oder nutzen Sie alkoholische Händedesinfektion
– Beim Husten und Niesen, Mund und Nase mit gebeugtem Ellbogen oder Einwegtaschentüchern bedecken – Gewebe sofort wegwerfen und Hände waschen;
– Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die an einer Erkältung oder grippeähnlichen Symptomen leiden;
– Wenn Sie Fieber, Husten und Atembeschwerden haben, suchen Sie frühzeitig ärztliche Hilfe auf und teilen Sie Ihrem Arzt ihre Reisegeschichte mit;
– Beim Besuch von Lebendmärkten in Gebieten, in denen derzeit Fälle von Coronavirus auftreten, vermeiden Sie den direkten ungeschützten Kontakt mit lebenden Tieren und Oberflächen, die mit Tieren in Kontakt kommen;
– Der Verzehr von rohen oder zu wenig gekochten tierischen Produkten sollte vermieden werden. Rohes Fleisch, Milch oder tierische Organe sollten gemäß guter Lebensmittelsicherheitspraxis mit Vorsicht behandelt werden, um eine Kreuzkontamination mit ungekochten Lebensmitteln zu vermeiden.

Desinfektion und Reinigung

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich “begrenzt viruzid” (wirksam gegen behüllte Viren) anzuwenden. Mittel mit erweitertem Wirkbereich gegen Viren wie “begrenzt viruzid PLUS” oder “viruzid” können ebenfalls verwendet werden. Geeignete Mittel enthalten die Liste der vom RKI geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren und die Desinfektionsmittel-Liste des Verbundes für Angewandte Hygiene. Bei behördlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen ist die RKI-Liste heranzuziehen.

Umsetzung

  • Tägliche Wischdesinfektion der patientennahen (Handkontakt-) Flächen (z.B. Nachttisch, Nassbereich, Türgriffe) mit einem Flächendesinfektionsmittel mit nachgewiesener Wirksamkeit.
  • Bei Bedarf sind die Desinfektionsmaßnahmen auf weitere kontaminationsgefährdete bzw. kontaminierte Flächen auszudehnen.
  • Alle Medizinprodukte mit direktem Kontakt zum Patienten (z.B. EKG-Elektroden, Stethoskope, etc.) sind patientenbezogen zu verwenden und müssen nach Gebrauch desinfiziert werden. Bei Transport in einem geschlossenen, außen desinfizierten Behälter ist eine zentrale Aufbereitung möglich. Thermische Desinfektionsverfahren sollten wann immer möglich bevorzugt angewendet werden. Ist dies nicht möglich, sollen Desinfektionsmittel mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit (s. oben) verwendet werden. Siehe auch KRINKOBfArM-Empfehlung
  • Geschirr kann in einem geschlossenen Behältnis zur Spülmaschine transportiert und darin wie üblich gereinigt werden (> 60 °C).
  • Wäsche/Textilien können einem desinfizierenden Wäschedesinfektionsverfahren gemäß RKI-Liste zugeführt werden. Als Taschentücher sollen Einwegtücher Verwendung finden.
  • Für Betten und Matratzen werden wischdesinfizierbare Überzüge empfohlen.

Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt („höheres“ Infektionsrisiko): 

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.
  • Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falles im Flugzeug:
    o Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugdauer.
  • Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).

Unter dem Ziel einer frühzeitigen Identifizierung infizierter Kontaktpersonen wird – abhängig von der Verfügbarkeit entsprechender Daten – empfohlen, eine Kontaktpersonennachverfolgung zu initiieren, wenn der Flug innerhalb der letzten 28 Tage stattgefunden hat (2 x maximale Dauer der Inkubationszeit).

Empfohlenes Vorgehen für das Management von Kontaktpersonen der Kategorie I:

  • Ermittlung, namentliche Registrierung sowie Mitteilung der Telefonnummer des Gesundheitsamtes.
  • Information der Kontaktpersonen über das COVID-19-Krankheitsbild, mögliche Krankheitsverläufe und
    Übertragungsrisiken.
  • Reduktion der Kontakte zu anderen Personen, häusliche Absonderung (unter Abwägung der
    Möglichkeiten und nach Risikobewertung des Gesundheitsamtes)
  • Generell im Haushalt nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen
    Haushaltsmitgliedern. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung einer Hustenetikette.
  • Gesundheitsüberwachung bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt mitdem bestätigten COVID-19-Fall auf folgende Weise:
  • Zweimal täglich Messen der Körpertemperatur durch die Kontaktperson selbst.
  • Führen eines Tagebuchs durch die Kontaktperson selbst bezüglich Symptomen, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakten zu weiterenPersonen:
    Retrospektivkumulativoder,wennmöglich/erinnerlich,retrospektivtäglich   Prospektiv täglich.
  • Das Gesundheitsamt wird sich täglich melden und sich über die häusliche Quarantäne sowie über den Gesundheitszustand informieren lassen
  • Wird eine Kontaktperson innerhalb von 14 Tagen nach dem letzten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall symptomatisch und ist die Symptomatik vereinbar mit einer SARS-CoV-2-Infektion, so gilt sie als krankheitsverdächtig und eine weitere diagnostische Abklärung sollte erfolgen. Folgender Ablauf wird empfohlen:
  • Sofortige Kontaktaufnahme der Person mit dem Gesundheitsamt zur weiteren diagnostischen

Abklärung und Besprechung des weiteren Vorgehens.

  • In Absprache mit Gesundheitsamt ärztliche Konsultation, inklusive Diagnostik mittels einer geeigneten Atemwegsprobe gemäß den Empfehlungen des RKI zur Labordiagnostik und ggf. Therapie.
  • Kontaktreduktion nach Maßgabe des Gesundheitsamtes. Dies kann eine häusliche Absonderung
    während der weiteren diagnostischen Abklärung unter Einhaltung infektionshygienischer Maßnahmen (§ 28 IfSG) oder eine Absonderung in einem Krankenhaus (§ 30 IfSG) umfassen. Weiterführen des „Tagebuchs“.
  • Übermittlung nach § 12 IfSG

 

Stand: 13.03.2020 14:45 Uhr / Rev. 1.8